Betonpool

Ein Betonpool ist ein aus Ortbeton gefertigtes Schwimmbecken, das sich in Form, Grösse und Tiefe frei an Terrain und Garten anpassen lässt. Anders als ein Fertigbecken entsteht er direkt vor Ort durch Schalung, Bewehrung und Abdichtung – eine Bauweise mit grosser Gestaltungsfreiheit, die aber Präzisionsarbeit verlangt. Über poolundteichbau.ch erhalten Sie eine Offerte von einem Poolbau-Fachbetrieb aus der Region, der Aushub, Betonbau und Abdichtung aus einer Hand plant.

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Was einen Betonpool von einem Fertigbecken unterscheidet

Ein Betonpool entsteht direkt auf dem Grundstück aus Ortbeton – durch Schalung, Bewehrung und eine sorgfältige Abdichtung –, während GFK- oder Polypropylen-Becken als fertige Wanne eingebaut werden. Diese Bauweise erlaubt praktisch jede Form, Tiefe und Treppenführung sowie den Einbau auf schwierigem Terrain, etwa in Hanglage oder bei hohem Grundwasserstand.

Als Auskleidung kommen meist eine Poolfolie oder eine Platten- beziehungsweise Mosaikverkleidung zum Einsatz. Ein Sichtbetonpool verzichtet bewusst auf eine zusätzliche Verkleidung und zeigt die rohe, geschliffene Betonoberfläche.

Betonpool selber bauen oder vom Fachbetrieb bauen lassen?

Im Internet kursieren zahlreiche Anleitungen, einen Betonpool mit Schalungssteinen in Eigenregie zu bauen, meist ohne zusätzliche Folie. Für ein kleines Becken lässt sich das technisch umsetzen, wenn Bewehrung und Statik stimmen.

Schwierig wird es bei der Abdichtung: Bereits kleine Fehler in der Betonrezeptur, den Bewegungsfugen oder der Foliennaht führen zu Wasserverlust, der sich oft erst nach der Befüllung zeigt und dann nur mit grossem Aufwand behoben werden kann. Bei einem Becken in Wohnhausnähe, auf Hanglage oder mit Anschluss an eine Gebäudeabdichtung ist die Ausführung durch einen Fachbetrieb deshalb der risikoärmere Weg.

Was kostet ein Betonpool in der Schweiz?

Nach Angaben von Knechtgarten (Stand September 2026) kostet ein mittelgrosser Betonpool von 4 × 8 Metern mit Basis-Technik ab rund CHF 80'000. Egli Gartenbau (Stand September 2026) nennt für ein Becken ähnlicher Grösse mit vollständigem Ausbau – Aushub, Bewehrung, komplette Schwimmbadtechnik und kleinere Umgebungsarbeiten – einen Richtwert von rund CHF 140'000, hochwertige Ausführungen ab CHF 180'000.

Die Spanne erklärt sich durch den Umfang des Technikpakets, die gewählte Auskleidung sowie den Aufwand für Aushub und Zufahrt. Ein Fachbetrieb beziffert die Kosten verbindlich erst nach Besichtigung von Terrain und Zugänglichkeit.

Eine Übersicht mit weiteren Poolarten und Kostentreibern liefert der Kostenratgeber für Pools in der Schweiz.

Quellen: [1] [2]

Vor- und Nachteile eines Betonpools

Der grösste Vorteil eines Betonpools ist die freie Formgebung: Grösse, Tiefe, Treppen und Einbauten lassen sich exakt an Garten und Terrain anpassen, auch bei unregelmässigen Grundrissen oder Hanglage. Die massive Bauweise ist zudem sehr belastbar und eignet sich für nahezu jeden Baugrund.

Als Nachteil gilt der grössere Reinigungsaufwand: Die Betonoberfläche unter der Auskleidung ist poröser als bei einem Fertigbecken, was mehr Chemikalieneinsatz zur pH-Regulierung nach sich zieht. Die Bauzeit ist mit mehreren Wochen zudem länger als bei einem GFK- oder Polypropylen-Becken.

Ablauf: vom Aushub bis zur Inbetriebnahme

Der Bau eines Betonpools beginnt mit dem Aushub und der Bodenplatte, gefolgt von Schalung und Bewehrung für die Beckenwände. Nach dem Betonieren folgen Abdichtung und Auskleidung – Folie, Plättli oder Mosaik –, danach die Installation der Pooltechnik im Technikraum.

Je nach Grösse und Ausstattung dauert die Umsetzung rund 6 bis 8 Wochen, bevor Inbetriebnahme und Umgebungsarbeiten den Bau abschliessen.

Quellen: [2]

Betonpool: Teilleistungen

Häufige Fragen zu Betonpool

Was sind die Nachteile eines Betonpools gegenüber einem Fertigbecken?

Die Betonoberfläche ist poröser als bei GFK- oder Polypropylen-Becken und braucht daher mehr Reinigung sowie eine engmaschigere Kontrolle des pH-Werts. Wird die Abdichtung nicht fachgerecht ausgeführt, drohen mit der Zeit Kalkausblühungen und Frostschäden an den Fugen zur Poolauskleidung.

Wie wird ein Betonpool dauerhaft wasserdicht?

Ein Betonbecken erhält seine Dichtigkeit nicht durch den Beton selbst, sondern durch eine zusätzliche Abdichtung – meist eine Poolfolie oder eine mineralische Dichtschlämme unter der Platten- oder Mosaikauskleidung. Ein Fachbetrieb wählt die Abdichtung passend zu Untergrund, Bewegungsfugen und gewünschter Optik.

Wie lange hält ein Betonpool?

Ein fachgerecht gebauter und abgedichteter Betonpool ist auf Jahrzehnte ausgelegt, da die massive Bauweise praktisch jedem Terrain und jeder Belastung standhält. Die Lebensdauer der Auskleidung – Folie oder Plättli – ist meist kürzer und muss unabhängig vom Betonkörper erneuert werden.

Kann ich einen Betonpool selber bauen?

Im Rohbau ist ein Betonpool technisch anspruchsvoll: Schalung, Bewehrung und eine fehlerfreie Abdichtung entscheiden darüber, ob das Becken dicht bleibt. Online kursieren Selbstbau-Anleitungen mit Schalungssteinen, doch Fehler bei Statik oder Abdichtung lassen sich im Nachhinein nur mit grossem Aufwand korrigieren – die Ausführung durch einen Fachbetrieb vermeidet dieses Risiko.

Quellen

  1. Knechtgarten – Betonpool mit Folienbecken für die Schweiz, abgerufen am 18. September 2026
  2. Egli Gartenbau AG – Beton Pool: individuelle Planung & Kosten für Pools in Zürich, abgerufen am 18. September 2026

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